5. Mai 27, 19.30 Uhr
Poesie im Schlagwerk
9. Philharmonisches Konzert

Beschreibung

Die Ausnahme-Perkussionistin Vivi Vassileva zeigt in Keiko Abes Prism Rhapsody, wie viel Poesie im Schlagwerk steckt. Die Presse feiert sie als Künstlerin, die »nicht nur trommelt, sondern das Schlagzeug zum Singen bringt«. Auf ihrer Marimba erschafft sie ein schillern des Spektrum aus Licht und Rhythmus – virtuos, feinsinnig bis hin zum Feuerwerk archaischer Urgewalten. Den dramati schen Gegenpol setzt Berlioz mit seiner Symphonie fantastique – einem Meilen stein der Programmmusik. Getrieben von seiner obsessiven, unglücklichen Liebe zur Schauspielerin Harriet Smithson, goss Berlioz sein Verlangen in Töne. Er erfand die »Idée fixe«, ein musikalisches Motiv, das ihn durch Träume, Ballnächte und bis zum berauschten Hexensabbat verfolgt. Ein Meisterwerk über Leiden schaft und Wahn, das die Gattung der Sinfonie für immer veränderte.

Programm

Keiko Abe 1937‒Heute

»Prism Rhapsody« für Marimba und Orchester

Hector Berlioz 1803‒1869

Symphonie fantastique op. 14

Mitwirkende

Vivi Vassileva

Marimba

Gabriel Venzago

Chefdirigent

Informationen zum Konzert

LATE NIGHT am 07. Mai Musik bis in die Nacht

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